Überwachungskamera außen: Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Eine Überwachungskamera außen anzubringen, steigert natürlich erst eimal ihr persönliches Sicherheitsgefühl. Vor allem aber dienen Außenkameras der Abschreckung und Überwachung.

Keine Lust auf lange Erklärungen? Dann nehmen Sie doch einfach die Abkürzung und schauen Sie sich sofort beliebte Modelle an. Sie haben die Wahl:

Wir begleiten Sie auf unserer Website bei der Auswahl der richtigen Kamera und bringen Licht in den Technik-Dschungel. Dazu präsentieren wir Ihnen nicht nur aktuelle Modelle, sondern testen regelmäßig auch ausgewählte Geräte.

Wir zeigen Ihnen, welche Ausstattung eine moderne und zuverlässige Überwachungskamera haben sollte. Dabei muss Sicherheit nicht unbedingt teuer sein. Worauf Sie also beim Kauf einer Kamera achten müssen, erfahren Sie jetzt in unserer Checkliste.

Überwachungskamera außen – Checkliste

Beliebte Modelle

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Die 10-Punkte-Checkliste im Video


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Hersteller von Überwachungskameras

Es gibt zahlreiche Hersteller von Überwachungskameras. So ist das hessische Unternehmen INSTAR hierzulande einer der bekanntesten und renommiertesten. INSTAR bietet eine breite Palette an Innen- und Außenkameras an und setzt hierbei vor allem auf Qualität made in Germany.

Im Vergleich zur Konkurrenz aus Asien sind die Geräte meistens etwas teurer, rechtfertigen dies aber durch eine sehr gute Verarbeitung. Zusammen mit der Ausstattung und besonders dem deutschen Kundenservice macht die Qualität INSTAR für viele Nutzer zur ersten Wahl in Sachen Überwachungskameras.

Die bereits erwähnte Konkurrenz aus Asien weiß allerdings auch zu punkten. Hier steht oft vor allem der Preis im Vordergrund. IP Kameras für deutlich unter 100 Euro sind daher keine Seltenheit. Die beiden chinesischen Hersteller SV3C und ieGeek bieten für wenig Geld eine gute Ausstattung.

Mit der Qualität und dem deutschen Kundenservice von INSTAR können Sie allerdings nicht ganz mithalten. Trotzdem sind beide Hersteller bei deutschen Kunden sehr beliebt. Auch in unseren Tests wussten beide zu überzeugen.

Ausführliche Checkliste

1. Die richtige Schutzart für jedes Wetter wählen

Eine Überwachungskamera außen installiert eignet sich hervorragend, um Häuser und Grundstücke zu überwachen.

Geräte für außen sind grundsätzlich robuster und entsprechend wetterfester als Überwachungskameras für innen. Müssen sie auch. Tag und Nacht nagen Wind,

Regen und sogar Schnee an ihnen. Eine typische Frage, die man oft in diesem Zusammenhang hört oder liest, ist: „Kann ich eine Überwachungskamera für innen nicht auch einfach für außen nutzen?“ Auf keinen Fall!

Das Problem? Luftfeuchtigkeit und Nässe. Diese bahnen sich Stück für Stück ihren Weg durch das ungeschützte Gehäuse ihrer Innenkamera. Dort legen sie dann die Elektronik lahm. Selbst an überdachten Orten, in Kellern oder sogar Hobbyräumen kann sich genug Kondenswasser bilden, um das Gerät zu zerstören. Daher ist es immens wichtig, sich im Vorfeld den Einsatzort einer Überwachungskamera außen genau anzuschauen.

Um die Auswahl solcher Geräte zu vereinfachen, gibt es sogenannte Schutzarten (z.B. IP 64, IP 65). Die Abkürzung IP steht dabei für International Protection. Die erste Ziffer gibt den Grad des Schutzes gegen Fremdkörper (z.B. Staub) und Berührungen an, die zweite den Schutzgrad gegen das Eindringen von Wasser.

Für den Außeneinsatz sollten Sie mindestens eine Kamera mit der Schutzart IP 65 wählen. So müssen Sie sich keine Gedanken mehr über Luftfeuchtigkeit oder gar Regen machen. Geräte dieser Art bieten einen ausreichenden Schutz gegen äußere Einflüsse. Zudem besitzen sie einen guten Schutz gegen Berührungen (z.B. das Eindringen eines Drahts).

Erster Punkt für unsere Checkliste für eine Überwachungskamera außen:

  • Schutzart mind. IP 65

2. Überwachungskamera außen mit guter Nachtsicht

Soll ihre Kamera auch nachts aufzeichnen, dann bietet sich ein Gerät mit Infrarot (IR) an. Kleine Infrarot-LEDs – an der Kamera selbst oder an einem externen Scheinwerfer – sorgen für die nötige Ausleuchtung und das nahezu unsichtbar. Lediglich ein rotes Glimmen ist von außen zu erkennen. Über die Kamera hingegen lassen sich so auch bei tiefster Dunkelheit Personen und Gebäude leicht beobachten.

Mit einem Infrarotstrahler können Sie ihre Übrwachungskamera außen oft problemlos nachrüsten.
Strahler können bei vielen Modellen auch problemlos nachgerüstet werden.

Hierbei spielt vor allem die Größe und die Anzahl der IR-LEDs eine wichtige Rolle. Je größer und höher diese beiden Werte sind, desto besser und größer ist die Ausleuchtung. Viele Hersteller geben hier als Hilfe eine maximale Reichweite in Metern an. Das ist auf der einen Seite ja erst einmal sehr gut.

Auf der anderen Seite sind diese Angaben zumeist unter perfekten Bedingungen erzielt worden. Dies sollten Sie beim Kauf einkalkulieren. Achten Sie darauf, dass sie immer etwas mehr Reichweite kaufen als benötigt.

Ein Beispiel: Sie möchten den Eingangsbereich ihres Hauses samt Tür überwachen. Der Montagepunkt ihrer Kamera ist ca. zehn Meter von der Tür entfernt. Für eine gute Nachtsicht sollten Sie auf eine Überwachungskamera außen mit Infrarot zurückgreifen, die laut Hersteller eine Ausleuchtung von mindestens 15 Metern gewährleistet.

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Die beste Nachtsicht bieten ihnen allerdings professionelle IP Kameras mit IR-Cut. Diese Geräte sind in der Anschaffung zwar etwas teurer, aber haben auch deutliche Vorteile. Bei Dunkelheit – also sobald sich die IR-LEDs einschalten – wechseln diese Geräte automatisch aus dem Farb- in den Schwarz-Weiß-Modus.

Das verhindert nicht nur störendes Farbrauschen, sondern es entstehen auch keine Unschärfen. Bei entsprechender Helligkeit (z.B. Tagbetrieb) schaltet eine solche Überwachungskamera außen dann automatisch wieder die IR-LEDs ab. Der IR-Cut sorgt also nicht nur für eine bessere Videoaufnahme, sondern spart auch zusätzlich Energie, also Stromkosten.

Der zweite Punkt für unsere Checkliste für Überwachungskameras:

  • Schutzart mind. IP 65
  • Nachtsicht: Infrarot LEDs oder zusätzlich IR-Cut

3. Welche Auflösung sollte eine Überwachungskamera außen mindestens haben?

Hier hat sich hier eine Auflösung von mindestens 720p, besser 1080p im HD-Format für eine Überwachungskamera außen bewährt. Kameras mit älteren Formaten, wie z.B. PAL, SD oder VGA, sind zwar oft sehr billig zu haben, aber aufgrund der viel schlechteren Bildqualität nicht mehr zu empfehlen. Eine gute Auflösung für einen sehr guten Preis bietet zum Beispiel die iGeek 1080p.

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Der dritte Punkt für unsere Checkliste für eine Überwachungskamera außen:

  • Schutzart mind. IP 65
  • Nachtsicht: Infrarot LEDs oder zusätzlich IR-Cut
  • mind. 720p, besser 1080p im HD-Format

4. Überwachungskamera außen anbringen: WLAN oder Kabel, was ist besser?

Eine Überwachungskamera außen mit einem Netzwerkzugang ist nicht nur leicht anzuschließen. Sie erlaubt Ihnen auch über Smartphone oder Tablet einen flexiblen Zugriff von unterwegs. Sie können also in der Südsee am Strand liegen und gleichzeitig ihr Haus überwachen.

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Die Nutzung von WLAN bietet sich an allen Montageorten an, die sich in der Reichweite eines normalen Routers befinden. Ein großer Vorteil ist, dass Sie die Überwachungskamera außen jederzeit an einen neuen Ort versetzen können. Ein neues Kabel müssen Sie dafür dann nicht extra verlegen. Mit der Hersteller-Software oder einer entsprechenden App lassen sich die Geräte in nur wenigen Schritten mit ihrem WLAN vor Ort verbinden und sicher einrichten.

WLAN-Repeater verbessern die Reichweite des WLAN-Signals. Sie eignen sich daher sehr gut für den Einsatz einer Überwachungskamera außen oder innen.

WLAN-Signal verstärken

Um eine optimale Verbindung zwischen Router und der Überwachungskamera außen zu gewährleisten, bieten sich sog. Repeater bzw. Signalverstärker an. Diese kommen dann zum Einsatz, wenn der Montageort der Überwachungskamera außen außerhalb der üblichen Reichweite ihres WLAN-Routers liegt.

Durch einen Repeater oder einen Signalverstärker lässt sich die Reichweite deutlich erhöhen. Prüfen sie also vor dem Kauf, ob sie eventuell ein derartiges Zusatzgerät benötigen. Entsprechende Geräte können im Zweifelsfall jederzeit nachgerüstet werden.

Überwachungskamera außen: Stabiler Empfang per Kabel

Wenn Sie in Sachen Empfang allerdings auf Nummer sicher gehen wollen, dann führt kein Weg an ein einem LAN-Kabel vorbei. Hier ist der Aufwand natürlich etwas höher, da Sie die Überwachungskamera außen per Kabel mit ihrem Router verbinden müssen. Allerdings werden Sie dafür auch mit einem besseren Empfang belohnt.

Dieser ist störungsfreier und daher zumeist auch stabiler als eine WLAN-Verbindung. Vor allem wenn Sie die aufgezeichneten Videos per Datentransfer auf einem Computer speichern wollen, gewährleistet Ihnen die Übertragung via LAN eine deutlich sichere und zuverlässigere Verbindung.

Es gibt mittlerweile spezielle LAN-Kabel, die gegen Wind und Wetter geschützt sind. Diese eignen sich daher auch hervorragend für eine Außenkamera. Auch weitere Strecken können Sie dank entsprechend langer Kabel problemlos überbrücken.

Wenn es der Montageort also zulässt und Sie die Überwachungskamera außen dort langfristig installieren wollen, wird Ihnen eine LAN-Verbindung sichere und gute Dienste leisten. Am besten Sie achten beim Kauf darauf, dass die Überwachungskamera außen mit beiden Möglichkeiten – also LAN und WLAN – funktioniert.

So können Sie erst einmal in Ruhe ihre bevorzugten Monategorte ausprobieren, ohne sofort ein Kabel zu legen. Sollten Sie den richtigen Ort dann finden, schließen Sie das LAN-Kabel an.

Der vierte Punkt für unsere Checkliste für eine Überwachungskamera außen:

  • Schutzart: mind. IP 65
  • Nachtsicht: Infrarot LEDs oder zusätzlich IR-Cut
  • Auflösung: mind. 720p, besser 1080p im HD-Format
  • Netzwerk: via LAN-Kabel, evtl. WLAN (bedarfsabhängig)
Die Versorgung per Stromkabel bietet sich für eine fest installierte Überwachungskamera außen an.
Die Versorgung per Stromkabel bietet sich für eine fest installierte Überwachungskamera außen an.

5. Überwachungskamera außen mit Stromkabel, Akku oder PoE betreiben?

Akku: Unabhängigkeit auf Zeit

Gerade für eine Überwachungskamera außen bieten sich Akkus an, da diese nicht nur mehrere Tage halten, sondern die Kamera benötigt eben auch keinen Stromanschluss. Sie bieten ihnen zusätzlich eine hervorragende Möglichkeit, verschiedene Montage- und Einsatzorte zu testen.

Sind sie sich z.B. nicht sicher, von welcher Stelle sie genau ihre Haustür oder ihr Garagentor überwachen wollen. Kein Problem. Ohne lästige Kabel können sie eine solche Überwachungskamera außen solange an verschiedenen Orten und Positionen testen, bis Sie für sich den perfekten Platz gefunden haben. Einfacher geht es nicht. Oder? Doch, es geht noch einfacher.

Eine Überwachungskamera außen zu installieren, kann ihr persönliches Sicherheitsgefühl deutlich verbessern.

Solarpanel: Der neue Trend

Das Zauberwort heißt Solarpanel. Waren diese Modelle vor ein paar Jahren noch nicht alltagstauglich, so hat sich das zum Glück grundlegend geändert. Eine Überwachungskamera außen mit Hilfe eines Solarpanels zu betreiben, ist kein Problem mehr.

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Auch bei der Ausstattung müssen Sie selbstverständlich keine Abstriche machen. Bei einigen Kameras können Sie separate Panels sogar nachrüsten. Für Sie bedeutet das: Keine Stromkosten mehr, weniger Aufwand bei der Erstmontage der Kamera und Dank Sonnenenergie eine ökologische Stromquelle.

Bei einem Stromausfall können Kameras mit Akku oder Solarpanel zusätzlich Sinn machen. Einige Einbrecher schrecken nämlich nicht davor zurück, die Stromversorgung zu kappen.

Wenn die Kamera dann nicht ausfallen soll, muss sie über eine alternative Stromquelle verfügen. Aktuelle Überwachungskameras mit Solarpanel haben wir Ihnen hier zusammengestellt: Überwachungskameras mit Solarpanel

Sie suchen eine Überwachungskamera für Ihren Garten? Dann finden Sie hier 5 Modelle.

Stromkabel: Aufwand lohnt sich

Kameras mit Solarpanel werden auch zukünftig eine immer größere Rolle spielen. Die Technik wird noch zuverlässiger und damit noch unabhängiger als das jetzt schon der Fall ist. Trotzdem haben natürlich Überwachungskameras mit Stromkabel weiterhin ihre Vorzüge. Sind sie erst einmal angeschlossen, müssen sich ihre Besitzer im Normalfall keine Gedanken mehr über die entsprechende Versorgung machen.

Gerade wenn Sie eine Überwachungskamera außen anbringen, kann sich der Mehraufwand lohnen. Aktuell gibt es noch deutlich mehr Modelle, die einen festen Stromanschluss benötigen. Daher gibt es eine größere Auswahl und mehr Ausstattungsvarianten in diesem Bereich.

Power over Ethernet (PoE): Nur noch ein Kabel für Strom und Daten

Dank der PoE Technik benötigen Sie nur noch ein Kabel für Strom und Daten. PoE Kameras versorgen sich über das Datenkabel mit Strom. Somit brauchen Sie keine Steckdose am Einsatzort. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Außerdem sind diese Geräte viel flexibler einsetzbar. Allerdings müssen Sie einiges bei der Installation beachten. Wenn Sie eine Überwachungskamera außen mit dieser Technik betreiben wollen, muss die Kamera auch PoE-fähig sein. Zudem benötigen Sie einen sogenannten Injektor. Worauf Sie sonst noch achten müssen haben wir in einem ausführlichen Artikel für Sie zusammengestellt.

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Abhängig von dem Montageort müssen Sie selbst entscheiden, ob die Nutzung einer (extra neu installierten) Steckdose Sinn macht. Alternativ können Sie auch eine PoE Kamera einsetzen oder auf Sie setzen bei ihrer Überwachungskamera außen auf Akkus.

Der fünfte Punkt für unsere Checkliste für eine Überwachungskamera außen:

  • Schutzart: mind. IP 65
  • Nachtsicht: Infrarot LEDs oder zusätzlich IR-Cut
  • Auflösung: mind. 720p, besser 1080p im HD-Format
  • Netzwerk: via LAN-Kabel, evtl. WLAN (bedarfsabhängig)
  • Stromversorgung: Akku flexibler, PoE oder Stromkabel für langfristigen Einsatz

6. Überwachungskamera außen mit Bewegungsmelder

Bewegungsmelder sorgen nicht nur dafür – wie der Name schon sagt – Bewegungen zu erkennen, sondern sie unterstützen ihre Überwachungskamera außen sowie innen dabei, Energie und Speicherplatz zu sparen. Diese Eigenschaften machen die Sensoren vor allem für Geräte mit WLAN sehr interessant.

Dank eines Bewegungsmelders läuft die Videoaufzeichnung nicht im Dauerbetrieb, sondern schaltet sich nur bei Bewegungen im zu überwachenden Bereich ein. Über das WLAN senden viele Kameras dann einen sogenannten Bewegungsalarm auf das Smartphone oder ein anderes (mobiles) Gerät des Nutzers. So bleiben Sie immer über jegliche Bewegung informiert, selbst wenn Sie unterwegs sind.

Es gibt natürlich auch Außenkameras, die im Dauerbetrieb jede Sekunde aufzeichnen, also auch, wenn gerade nichts passiert. Diese benötigen daher aber sehr viel Speicherplatz und sind für den Gebrauch über WLAN nicht zu empfehlen.

Der sechste Punkt für unsere Checkliste für eine Überwachungskamera außen:

  • Schutzart: mind. IP 65
  • Nachtsicht: Infrarot LEDs oder zusätzlich IR-Cut
  • Auflösung: mind. 720p, besser 1080p im HD-Format
  • Netzwerk: via LAN-Kabel, evtl. WLAN (bedarfsabhängig)
  • Stromversorgung: Akku flexibler, PoE oder Stromkabel für langfristigen Einsatz
  • Bewegungsmelder: effektiv und sparsam
Von unterwegs können Sie per Smartphone können Sie auf ihre Überwachungskamera außen zugreifen.

7. Überwachungskamera außen: Speichermedium

Wie oben schon erwähnt hängt der benötigte Speicherplatz von der Länge und Qualität der jeweiligen Aufnahmen ab. Die Hersteller bieten für eine Überwachungskamera außen sowie innen verschiedene Systeme zur Speicherung an:

Überwachungskamera außen mit SD-Karte

In Verbindung mit einem Netzwerkzugang, z. B. über ein WLAN, können die gespeicherten Inhalte nicht nur einfach und schnell gesichert werden. Sie können auch über ihr Smartphone, Tablet oder ihren Computer bequem auf die Daten zugreifen.

Natürlich ist es auch möglich, die SD-Karte aus der Überwachungskamera außen zu nehmen, um die Aufnahmen auf einem Gerät mit einem entsprechenden Steckplatz für SD-Karten anzuschauen. Dies ist allerdings auch fremden Personen möglich.

Je nach Montageort können die Einbrecher die Karte oder gleich die komplette Überwachungskamera außen abmontieren oder zerstören. Haben Sie ihre Daten dann nicht über ein Netzwerk auf einem anderen Speichermedium gesichert, sind ihre Aufzeichnungen verloren.

Cloud-Dienste für die Aufzeichnungen

Einige Anbieter bieten ihren Kunden an, die Daten online in einer Cloud zu speichern. Dieser Dienst ist aber meistens kostenpflichtig und es gibt je nach Anbieter verschiedene Preisstaffelungen.

Für ein paar Euro kommen Sie so allerdings in den Genuss einiger interessanter und nicht zu unterschätzender Vorteile. Sie müssen erstens nicht den Speicherplatz ihrer Geräte, z.B. ihres Laptops, für die Archivierung der Aufnahmen belasten.

Zweitens können sie jederzeit und überall mit ihrem Smartphone auf die Inhalte zugreifen und drittens sind ihre Aufzeichnungen vor Zerstörung und Raub durch Einbrecher geschützt. Eine SD-Karte kann schnell mal verloren, zerstört oder gar gestohlen werden.

Vor allem wenn Diebe die Überwachungskamera außen leicht erreichen können. Auf ihren Cloud-Speicher haben Einbrecher nicht so leicht Zugriff, um mögliche Beweise verschwinden zu lassen. Überlegen Sie sich daher genau, ob Ihnen dieser zusätzliche Schutz nicht ein paar Euro wert ist.

Recorder für mehrere Kameras

Ein Recorder bietet sich vor allem für den Betrieb mehrerer Kameras an, da er ausreichend Speicherplatz besitzt. Das aufgezeichntete Material wird zentral auf einem Gerät gespeichert und archiviert.

Er ist in der Anschaffung natürlich teurer als SD-Karte oder Cloud-Dienst. Allerdings bietet er deutlich mehr Speicherkapazität, es fallen außer Stromkosten keine monatlichen Gebühren an. Und Sie können grundsätzlich auch von unterwegs auf die Daten zugreifen.

Planen Sie mehrere Überwachungskameras außen oder innen zu betreiben, ist ein Recorder eine sehr gute Wahl. Wollen Sie erst einmal mit einer Überwachungskamera außen oder innen starten, reicht eines der anderen Speichermedien. Recorder können problemlos nachgerüstet werden.

Der siebte Punkt für unsere Checkliste für eine Überwachungskamera außen:

  • Schutzart: mind. IP 65
  • Nachtsicht: Infrarot LEDs oder zusätzlich IR-Cut
  • Auflösung: mind. 720p, besser 1080p im HD-Format
  • Netzwerk: via LAN-Kabel, evtl. WLAN (bedarfsabhängig)
  • Stromversorgung: Akku flexibler, PoE oder Stromkabel für langfristigen Einsatz
  • Bewegungsmelder: effektiv und sparsam
  • Speicher: SD Karte oder Cloud, Recorder für mehrere Kameras

8. Überwachungskamera mit Mikrofon und Lautsprecher

Einige Überwachungskameras verfügen über ein eingebautes Mikrofon oder zumindest über einen Anschluss für ein externes Mikrofon. Diese Geräte überwachen ausgewählte Bereiche nicht nur visuell, sondern auch akkustisch.

Ähnlich wie bei einem Bewegungsalarm informieren sie Sie, sobald sie ungewöhnliche Geräusche wahrnehmen. Um nicht bei jedem Hundegebell Alarm auszulösen, bieten viele Hersteller entsprechende Einstellungsmöglichkeiten an.

Ein Mikrofon ermöglicht Ihnen also eine noch genauere Überwachung ihres Besitzes. Allerdings kostet eine Überwachungskamera außen mit Mikrofon auch oft etwas mehr. Hier müssen Sie also selbst entscheiden, ob Sie bereit sind, mehr Geld in die Hand zu nehmen.

Alternativ reicht für den Anfang auch erst einmal ein Gerät mit einem entsprechenden Anschluss. Somit haben Sie die Möglichkeit, bei Bedarf ein externes Mikrofon nachzurüsten.

Ein Lautsprecher hingegen bietet sich an, wenn Sie über die Überwachungskamera außen etwas durchsagen wollen. Verfügt diese zusätzlich über ein Mikrofon, so haben Sie quasi eine Überwachungskamera außen mit Gegensprechanlage. Für Eingangsbereiche mit Publikumsverkehr können solche Lösungen durchaus Sinn machen.

Abschließend halten wir fest, dass ein Mikrofon bzw. ein entsprechender Anschluss sowie ein Lautsprecher nützliche Features einer Überwachungskamera außen sind. Ob man diese unbedingt benötigt, hängt allerdings stark vom Einsatzzweck der Überwachungskamera außen ab. Eine Kamera mit Mikrofon und Lautsprecher ist zum Beispiel die Reolink Argus Pro.

Der achte Punkt für unsere Checkliste für eine Überwachungskamera außen:

  • Schutzart: mind. IP 65
  • Nachtsicht: Infrarot LEDs oder zusätzlich IR-Cut
  • Auflösung: mind. 720p, besser 1080p im HD-Format
  • Netzwerk: via LAN-Kabel, evtl. WLAN (bedarfsabhängig)
  • Stromversorgung: Akku flexibler, PoE oder Stromkabel für langfristigen Einsatz
  • Bewegungsmelder: effektiv und sparsam
  • Speicher: SD Karte oder Cloud, Recorder für mehrere Kameras
  • Mikrofon und Lautsprecher: nützlich, aber kein Muss

9. Schwenken, neigen, zoomen: Ist das nötig?

Geräte mit diesen Funktionen nennt man auch PTZ-Kameras. PTZ steht dabei für die englischen Begriffe pan (schwenken), tilt (neigen) und zoom. Diese Modelle können einen viel größeren Bereich als ihre starren Verwandten überwachen. In Zahlen bedeutet das bei den meisten PTZ-Geräten:

  • bis zu 360 Grad schwenken
  • bis zu 90 Grad neigen
  • bis zu 30-fach und mehr zoomen

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Natürlich haben diese zusätzlichen und grundsätzlich auch sinnvollen Funktionen ihren Preis. Günstige Einstiegsmodelle beginnen bei gut 100 Euro. Profi-Geräte kosten schnell mehrere hundert bzw. tausend Euro.

Daher sollten Sie sich im Vorfeld genau überlegen, ob Sie eine PTZ-Kamera für ihren geplanten Einsatzzweck benötigen. Um Ihnen die Entscheidung leichter zu machen, sind hier zwei Beispiele:

Sie möchten ausschließlich ihre Eingangstür von außen überwachen. Dann reicht es, wenn Sie eine starre Überwachungskamera einsetzen. Warum? Sie wollen nur die Tür im Blick haben, daher ist ein fester Blickwinkel in diesem Fall ausreichend.

Zusätzlich zur Eingangstür wollen Sie nun aber auch ihre angrenzende Einfahrt bis zur Straße überwachen. Leider liegt dieser Bereich nicht im selben Blickfeld wie die Tür. Hier spielt jetzt die PTZ-Kamera ihre Stärken aus. Mit ihrer Schwenk-und Neigetechnik lässt sich leicht der gesamte Bereich abdecken.

Das sind nur Beispiele und es kommt natürlich immer auf die baulichen Gegebenheiten vor Ort an, aber sie verdeutlichen die Vorteile einer PTZ-Kamera. Sollten Sie mehr als ein Blickfeld überwachen wollen, dann kann ein Modell mit dieser Technik sinnvoll sein.

Der neunte Punkt für unsere Checkliste für eine Überwachungskamera außen:

  • Schutzart: mind. IP 65
  • Nachtsicht: Infrarot LEDs oder zusätzlich IR-Cut
  • Auflösung: mind. 720p, besser 1080p im HD-Format
  • Netzwerk: via LAN-Kabel, evtl. WLAN (bedarfsabhängig)
  • Stromversorgung: Akku flexibler, PoE oder Stromkabel für langfristigen Einsatz
  • Bewegungsmelder: effektiv und sparsam
  • Speicher: SD Karte oder Cloud, Recorder für mehrere Kameras
  • Mikrofon und Lautsprecher: nützlich, aber kein Muss
  • Schwenken, neigen, zoomen: je nach Einsatzort von Vorteil

10. Für wen lohnt sich ein Set?

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Sets eignen sich sehr gut für Menschen, die mehrere Bereiche überwachen wollen.

Oft lohnt es sich, Geräte gleich im Set zu kaufen. Sie sind dann meistens nicht nur günstiger, sondern natürlich auch untereinander kompatibel.

Wenn Sie unsicher sein sollten, starten Sie erst einmal mit einer Überwachungskamera außen. Die meisten Modelle können Sie später noch durch einzelne Geräte ergänzen.

Einige Set-Hersteller bieten auch genau diese Lösung an. Erst mit ein bis zwei Geräten (Starter-Set) beginnen und später nach Bedarf erweitern.

Beliebte Überwachungskamera Sets finden Sie hier.

  • Schutzart: mind. IP 65
  • Nachtsicht: Infrarot LEDs oder zusätzlich IR-Cut
  • Auflösung: mind. 720p, besser 1080p im HD-Format
  • Netzwerk: via LAN-Kabel, evtl. WLAN (bedarfsabhängig)
  • Stromversorgung: Akku flexibler, PoE oder Stromkabel für langfristigen Einsatz
  • Bewegungsmelder: effektiv und sparsam
  • Speicher: SD Karte oder Cloud, Recorder für mehrere Kameras
  • Mikrofon und Lautsprecher: nützlich, aber kein Muss
  • Schwenken, neigen, zoomen: je nach Einsatzort von Vorteil
  • Sets: lohnenswert bei mehreren Überwachungsbereichen

Beliebte Überwachungskameras für außen

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